2015_churchnight1_wwwMitarbeiterteam mit viel Engagement bei der Sache

Neben dem Heiligen Abend gibt es in Heidenoldendorf mittlerweile noch eine zweite lange Nacht der Kirche: Die „Church Night“ zum Reformationstag.
Eine feierliche Beleuchtung gibt es an beiden Abenden, doch während der Heilige Abend noch fest im Bewusstsein der Deutschen verankert ist, scheint der Reformationstag fast in Vergessenheit geraten zu sein. Fast…

Dabei markiert der Reformationstag für die evangelischen Kirchen ein ganz besonderes Datum: Mit dem Thesenanschlag Martin Luthers an die Schlosskirche zu Wittenberg im Jahre 1517 begann ein Prozess, aus dem sich wenige Jahre später die protestantische (oder evangelische) Kirche bildete. Ein Geburtstag also, der sich in zwei Jahren zum 500. Mal jährt.

Mit der „Church Night“ wollten junge Christen aus Baden-Württemberg ihre Altersgenossen an diesen fast in Vergessenheit geratenen Tag erinnern. Rund 100.000 Besucher haben in diesem Jahr an 800 verschiedenen Orten auf ganz vielfältige Weise ihre „Church Night“ gefeiert. Auch in Heidenoldendorf fanden rund 250 Besucher den Weg zu den drei, ganz unterschiedlich gestalteten Gottesdiensten, die an diesem langen Abend stattfanden.

Mit einem Familiengottesdienst begann der Abend. Dabei stand die Luther-Rose und ihre Bedeutung im Zentrum der Betrachtungen. Unter der Beteiligung der Besucher wurde das Wappen Stück für Stück zusammengelegt und von den Mitarbeiterinnen erklärt. Die markantesten Erlebnisse Martin Luthers wurden den jüngeren Zuschauern in Spielszenen anschaulich vorgestellt.

 

Im HOPES-Jugendgottesdienst hat Jugendreferentin Lena Niekler aus Kassel (eine frühere CVJM-Mitarbeiterin aus Heidenoldendorf) bei den Gästen für nachdenkliche Momente gesorgt. Die Band „Staytion“ aus Sylbach war für den musikalischen Rahmen zuständig, und das HOPES-Team lockerte mit Aktionen und Interviews die Atmosphäre auf. Zwischen den Gottesdiensten gab es dann Gelegenheit, bei einer leckeren, warmen Suppe, Bratwürstchen oder süßen Crêpes und Getränken ins Gespräch zu kommen.

Ein ruhiger, besinnlicher Gottesdienst mit den mehrstimmigen Gesängen der Brüder von Taizé/Frankreich beendete die „Church Night“ auch in diesem Jahr wieder. Die besondere Atmosphäre dieser Veranstaltung ist mit Worten fast nicht zu beschreiben; sie hat alle Besucher auf ihre ganz besondere Weise erfasst und zum stillen Bleiben angeregt. Mehr als 40 Mitarbeitende haben sich in diesem Jahr sehr engagiert auf diesen Abend vorbereitet und für den reibungslosen Ablauf gesorgt. Ihnen gilt ein ganz besonderer Dank für ihren Einsatz! (rk)



 

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